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Haben Sie
schon mal darüber nachgedacht...
..was wirklich in
Trockenfutter enthalten ist?
Hunde sind, da werden wir
uns alle einig sein, Fleischfresser. Über das Fleisch bezieht
unser Hund all seine Energie und deckt einen Grossteil seines
Mineralhaushaltes ab. Darüber hinaus benötigt er
natürliche Vitamine und weitere Mineralien, die in Pflanzen
(Gemüse, Gräsern, Seealgen etc.) zu finden sind.
Beides, Fleisch und Pflanzen, müssen in einem bestimmten
Verhältnis gefüttert werden, dabei sollte das Fleisch
den größten Anteil (mind. 60 %) haben. Leider werden
Sie bei einigen Fertigfuttermitteln Fleisch nur in geringen Mengen bis
gar nicht finden.
Das deutsche Futtermittelgesetz sieht eine Mindestbeigabe von 4%
Fleisch vor. Erlaubt sind dabei: Häute, Fette, Wolle, Hufe,
Klauen Hörner, Blut, Federn, Schlachtabfälle,
Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen, Därme samt
Inhalt, Gehirn, Lunge, Nieren, Knochen und ganz gerne genommen
Tiermehle.
Die Mathematik hat für einige Hersteller eine Lücke
offen gelassen: Ein Wert in einer Klammer bezieht sich immer auf einen
Wert vor der Klammer. Steht vor der Klammer aber kein Wert, ist der
Wert die Mindestangabe, die das Gesetz vorschreibt. Hier beim
Hundefutter also 4%.
Ein Beispiel von vielen:
Deklaration einer 400g Dose Fertigfutter:
Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u. a. Rind:
mind.14%, Lunge: mind. 14%, Leber: mind.4%, Innereien: mind. 4%,
frisches Fleisch: mind. 4%)
Da hier kein Wert vor der Klammer steht, beziehen sich die Werte in der
Klammer auf 4%, demnach sind es 40% von 4% einer 400g Dose.
Ausgerechnet sind das 6,4 g Fleisch von 400g!
Eine weitere Auffälligkeit dieser Deklaration ist, warum wird
„frisches Fleisch“ extra aufgeführt Man
könnte doch meinen das Rind, Lunge und Leber auch frisch
wären?!?
Dann fragen wir uns, was sind die anderen 393,60 g der Dose?
Der Verbraucher kann in
Deutschland leider nicht erkennen, woher das Eiweiß in
Trockenfuttern stammt (Muskelfleisch, Tiermehl oder Soja). Die
Inhaltsstoffe auf der Verpackung weisen lediglich auf Fleisch und
tierische oder pflanzliche Nebenerzeugnisse hin. Was wirklich in den
Bottichen zu Grundmasse und Formfleischbrocken zusammengemixt wird,
bleibt das Geheimnis der Hersteller.
Das
Kleingedruckte:
•
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, mindestens 4 % – zu Fleisch zählen auch
Nebenerzeugnisse wie: Kadaver von Pelztieren inkl. Klauen/Hufe, Federn,
Hörner, Fette, Wolle, Hormone, Blut, Drüsensekrete,
Tiermehle, Knochen etc. Auch Blut, Därme und sogar Urin sind
Nebenprodukte. Ein großer Hersteller (der einen unbegrenzten
Etat für Werbung zu haben scheint) verwendet z.B. nach eigenen
Angaben beim Feuchtfutter (gereinigte) Hühnerdärme
und listet sie als Nebenprodukte auf. Därme statt
Fleisch als Proteinquelle. Auch Urin findet in der
Tiernahrung bei manchen Herstellern Verwendung. Der Salzgeschmack
verhilft zu größerer Akzeptanz und gleichzeitig kann
die Deklaration von Salz entfallen und dies scheint auf Käufer
positiv zu wirken!
• Rohprotein
– kann aus tierischen
oder pflanzlichen Eiweißen bestehen. Die Tiernahrung kann
z.B. 4-5% Fett enthalten, deklariert sind aber 25% Rohprotein. In so
einem Fall stammt das Rohprotein aus pflanzlichen Anteilen. Pflanzliche
Eiweiße sind aber für Hunde schwer aufspaltbar, sie
sind daher minderwertig. Pflanzliche Eiweiße kann der Hund
nur bis zu 35% aufspalten, tierische Eiweiße dagegen bis zu
90%.
• Rohasche
– ist das, was nach der
Verbrennung an Mineralstoffen und Spurenelementen übrig
bleibt. Über die Zusammensetzung wird nichts ausgesagt.
• Vitamine
– sind sehr
unterschiedlich: Die wasserlöslichen Vitamine B und C kann der
Körper wieder ausscheiden. Die fettlöslichen Vitamine
A, D, E und K dagegen können – besonders, wenn sie
synthetisch hergestellt wurden – nicht wieder ausgeschieden
werden. Der Körper erkennt diese Stoffe und versucht
über die Organe zu entgiften. Die Haut ist das
größte Organ, hier zeigt sich die Entgiftung mit
Juckreiz und Ekzemen. Auch Durchfall ist eine (natürliche)
Entgiftungsform!
Herkömmliche
Trockenfutter müssen 2-3 Jahre haltbar sein. Da Vitamine mit
der Zeit abnehmen, müssen zu Beginn so viele Vitamine
enthalten sein, dass am Ende der Verfallzeit noch die vorgeschriebene
Menge vorhanden ist. Vitamine C und E dienen zusätzlich der
Konservierung.
•
Konservierungsstoffe
töten alle Bakterien, auch die lebensfördernden in
der Darmflora, die zur Aufspaltung der Nahrung gebraucht werden.
• EG-Zusatzstoffe (d.h. zugesetzte Chemie) Antioxidantien
(gegen Ranzigwerden), Emulgatoren (macht Fett unsichtbar),
Stabilisatoren (Produkt sieht immer gleich aus), Lockstoffe (keiner
gibt es zu, sie sind aber immer drin) und Aromastoffe
•
Weitere Deklarationen:
Mehle – sind fast immer Abfälle aus der Bier- oder
Schnapsindustrie
Soja (oft
Auslöser für Nahrungsmittel-Allergien) -
Zellulosen,Stroh und Erdnuss-Schalen (Hund hat keine Enzyme
für die Aufschließung) - Propylenklykol/
Konservierungsstoff (Frostschutzmittel) - Zucker, Vanille, Karamel sind
Supersuchtstoffe!
Chemische
Farbstoffe können Allergien verursachen! Z.B. Farbstoff E 127
verursacht nachweislich Schilddrüsenkrebs, wird jedoch in
bestimmten Leckerlis (!) verwendet.

..welche
ernährungsbedingten Krankheiten durch nicht artgerechte
und nicht natürliche Nahrung verursacht werden können?
•
Schuppen entstehen
hauptsächlich durch einen Mangel an essentiellen
Fettsäuren sowie Vitamin B-Komplex.
•
Allergien, Hautprobleme und Juckreiz kommen u.a. durch
Futtermittelunverträglichkeit und einem Mangel an essentiellen
Fettsäuren.
•
Durchfall entsteht u.a. durch sogenannte
Abfallprodukte und/oder pflanzliche Eiweißextrakte.
•
Leber-, Nieren- und Bauchspeicheldrüsenprobleme können an zu vielen pflanzlichen
und damit schwerverdaulichen Nahrungskomplexen und zu vielen chemischen
Zusätzen liegen, die sich mit der Zeit im Körper
ablagern.
• Verstopfung
liegt u.a. an zu hohen
unverdaulichen Futterbestandteilen, die durch zu wenig Ballaststoffe
nicht ausgeschieden werden können.
Ich
möchte hier nicht auf weitere Erkenntnisse eingehen. Ich nehme
an, dass diese Ausführungen Sie bereits
sehr nachdenklich gestimmt haben!
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